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Blutige Risse


Alles ist still Ich höre nur meinen innerlichen Schmerz

Alles ist Rot um mich herum

Die blutige Klinge liegend auf dem Boden

Noch ein letztes Mal nehm ich sie zur Hand

Ich schneide immer tiefer und tiefer

Der Schmerz, er tut so gut

Er ist so befreiend

Er lässt mich lachen

Ich denke an die Geschehnisse Schneide noch tiefer und tiefer

Ein Lächeln auf meinem Gesicht

Es wird größer und größer

Ich denke an die Zukunft

Weiß das es keine gibt für mich

Ich schneide so tief Das ich nichts weiter als Rot sehe

Mir wird schwindelig

Die Bilder sind verschwommen

Ich sinke zu Boden Alles wird Schwarz

Ein Lächeln auf meinem Gesicht,

Wie es noch nie da war

Jetzt weiß ich was glücklich sein bedeutet

Es bedeutet den TOD !!!




Warum, Mama?


Ich ging zu einer Party, Mama,

und dachte an deine Worte.

Du hattest mich gebeten, nichts zu trinken,

und so trank ich keinen Alkohol.

Ich fühlte mich ganz stolz, Mama,

genauso wie du es vorher gesagt hattest.

Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken,

Mama, auch wenn die anderen sich mokierten.

ich weiß, dass es richtig war, Mama,

und dass du immer Recht hast.

Die Party geht langsam zu Ende, Mama, und alle fahren weg.

Als ich in mein Auto stieg, Mama,

da wusste ich, ich würde heil nach Hause kommen;

aufgrund deiner Erziehung- so verantwortungsvoll fein.

Ich fuhr langsam, Mama, und bog in die Straße ein.

Aber der andere Fahrer sah mich nicht,

und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.

Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mama,

hörte ich den Polizisten sagen, der andere sei betrunken.

Und ich bin diejenige, die dafür büßen muss.

Ich liege hier im sterben,

Mama, ach bitte, komm` doch schnell.

Wie konnte das passieren?

Mein Leben zerplatzt wie eine Seifenblase.

Ringsherum ist alles voller Blut,

Mama, das meiste ist von mir.

Ich höre den Arzt sagen, Mama,

dass keine Hilfe mehr für mich möglich ist.

Ich wollte dir nur sagen, Mama,

ich schwöre es, ich habe wirklich nichts getrunken.

Es waren die anderen, Mama,

die haben einfach nicht nachgedacht.

Er war wahrscheinlich auf derselben Party wie ich, Mama.

Der einzige Unterschied ist nur:

Er hat getrunken, und ich werde sterben.

Warum trinken die Menschen, Mama?

Es kann das ganze Leben ruinieren.

Ich habe jetzt starke Schmerzen,

Mama, wie Messerstiche so scharf.

Der Mann, der mich angefahren hat, Mama, läuft herum,

und ich liege im Sterben.

Er guckt nur dumm.

Sag meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mama.

Und Papa soll tapfer sein.

Und wenn ich im Himmel bin, Mama,

schreibt "Papas Mädchen" auf meinen Grabstein.

Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mama,

nicht trinken und dann fahren. Wenn man ihm das gesagt hätte, Mama,

würde ich noch weiterleben dürfen.

Mein Atem wird kürzer, Mama, ich habe große Angst.

Bitte weine nicht um mich, Mama.

Du warst immer da, wenn ich dich brauchte.

Ich habe noch eine letzte Frage, Mama,

bevor ich von hier fortgehe

: Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken,

warum bin ich die jenige die sterben muss?






Selbstmord


Da stehst du,
das Messer am Puls.
Die Augen gefüllt mit Tränen,
drückst,
benebelt
siehst du aus dem Fenster,
siehst die Wolken,
die Felder,
ein Paar.
Sie küssen sich,
verschwommen erkennst du das Gesicht,
dein Gesicht,
sein Gesicht.
Das du einst küsstest,
die Lippen,
die du einst küsstest.
Er sieht auf
Und du drückst,
drückst weiter
auf deine Adern.
Spürst keinen Schmerz
nur Tränen
und Blut.
Mehr bewegt sich nicht.
Die Einsamkeit,
allein.
sie frisst dich,
nimmt dich,
nimmt dich mit!
Wohin?
ja, wohin?
wohin willst du?
Du drückst weiter
beginnst
zu schneiden
lässt das Messer...
Schmerzen,
stechend,
das Blut fließt,
die Tränen fließen.
Du spürst ihn,
er kommt,
kommt,
um dich zu holen
dich mitzunehmen
gefangen..
die Ewigkeit
die an dir zieht,
die dich verlangt.
Du brichst zusammen,
zu schwer der Schmerz.
Schmerz und Trauer,
nie wieder.
Nie wieder,
siehst du sein Gesicht
siehst du seine Küsse
seine Augen
...du fällst...
fällst zu Boden.
Erschüttert
durch Erschöpfung.
Allein gelassen
getrennt von der Welt.
Schließt die Augen.
Schläfst...
und treibst.
Gleitest in die Arme...
in die Arme des
TODES!!



WAHRER FREUND

Einen wahren Freund findet man
nicht an jeder Straßenecke.
Doch ich hatte Glück,
so jemanden gefunden zu haben.
Ich habe jemanden gefunden,
auf den ich mich verlassen kann
und der immer für mich da ist,
wenn es mir nicht so gut geht.
Und das wichtigste:
Ich kann dieser Person vertrauen.
Diese Person,
von der ich spreche,
bist du,
und mit diesem Gedicht
möchte ich mich bei dir bedanken
für das, was du für mich getan hast.
Danke, du bist wirklich
ein wahrer Freund.



ANGST

Ich weiß nicht, was mich bedrückt.
Ist es die Angst vor dem , was kommt?
Vor deiner Entscheidung?
Vor der Entscheidung für sie oder für mich?
Ob ja, ob nein?
Ich habe Angst vor dem moment, an dem du
dich für sie entscheidest.
Ich habe Angst vor dem Moment, an dem du
dich für mich entscheidest.
Ist es, weil du sie liebst?



Wünsche

Mit dir hand in hand zu gehen,
in deine schönen augen zu sehen.
mit dir zusammen lachen
und pläne für die zukunft machen.
zärtlich deinen körper spüren,
ausgedehnte gespräche zu führen.
dich trösten, wenn sdu traurig bist,
und hoffen, das es nie zu ende ist.



Schwere zeiten

weinend schaue ich in dein gesicht.
doch deine augen sind leer,
dein körper erstarrt.
sie starrenhianuf in den himmel. regungslos.
ich rufe nach dir,
aber du hörst mich nicht.
nicht das zwitschern der vögel,
nicht das heulen des windes,
nicht das weinen des menschen
um das schönste, was es je gab. das leben.
ich nehme dich an der hand,
will dich zurück nach hause nehmen.
und dann spüre ich es:
du bist kalt, steif und leer.
du bist tot.




Ich sitze hier am Fenster.
Still und allein denke ich an dich.
Ich weine, doch meine tränen können es nicht ändern.
Viel zu früh gingst du zur ruh. Jetzt bist du nicht mehr da!
Hast mich alleine gelassen!
Du bist in einer neuen Welt!
In einer Welt ohne Schmerz, Leid und Hass!
Und ich habe Schuldgefühle.
Denn nie habe, ich dir gezeigt, dass ich dich liebe!
Und so verlorst du die Kraft zum Leben.
Und deine Krankheit hat dich besiegt.
Du kommst nie mehr zurück.
Wann werde, ich es endlich verstehen?
Ich wünsche dir viel Glück, in deiner neuen Welt.
Sei sicher , ich komme bald nach.
Dann sind wir, wieder vereint.
Vater und Tochter!
Eine Tochter, die nicht mehr um dich weint.
Wir fangen ein neues leben an
. Und dann, werde ich dir bestimmt sagen.
Wie lieb ich dich habe.